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Freie Sippe Condor - 2010       

Georgsschild 2010 

Am Freitagnachmittag, dem letzten Schultag vor den Pfingstferien war es soweit. Um kurz nach 17.00 Uhr sollte ich mich am Nürnberger Hauptbahnhof mit den Pfadfindern der Sippe Ameise aus Langwasser treffen. Mit dem Zug ging es nach ............... Von dort wurden wir mit dem Auto abgeholt und zum Lagerplatz gefahren. Wir, das waren Nicolas, Phillip, Jens, Johannes und ich, hatten so unsere Probleme unser Zelt fachgerecht aufzustellen. Nach der Abendrunde krochen wir müde aber zufrieden in unsere Schlafsäcke. Im Verlauf des Freitag Abend bis spät in die Nacht trafen etwas über 50 Pfadfinder aus (fast) allen Landstrichen Deutschlands ein zum Bundeswettkampf um den Georgsschild.

Samstag früh nach dem Frühstück konnte der Georgsschild um 8:00 Uhr feierlich eröffnet werden. Nach der Eröffnungsrunde feierten wir die heilige Messe. Der Lageraufbau konnte nach einer Einführung beginnen. Es gab viel zu tun und natürlich wollte jede Sippe zeigen, was sie kann. Der Lageraufbau wurde von der Mittagspause, der anschließenden stillen Stunde und dem Rosenkranz mit Beichtgelegenheit unterbrochen. Nach 6 Stunden Lageraufbau wurde der Aufbau abgeblasen und bewertet.

Am nächsten Morgen, wurde noch in der Dunkelheit ein Nachtalarm geblasen. Der ganze Lagerplatz war durch Fackeln unheimlich erleuchtet. Nachdem eine Rakete vom hohen Felsen am Lagerplatz gestartet war, galt es eine Morsebotschaft zu empfangen. In einem Sternenlauf mussten viele Fragen und Aufgaben gelöst werden. Am Schluss bekam jede Sippe eine Landkarte vom Spielgebiet. Plötzlich stieg eine weitere Rakete vom Felsen, und da  stand hoch über dem Lagerplatz ein älterer Pfadfinder und sendete mit Flaggen eine weitere Morsebotschaft. Über diese Nachricht erhielten alle die Information, wo sie als nächstes hingehen sollten. Mit Karte und Kompass ausgerüstet ging es gleich 100 m steil den Berg hinauf. Am Treffpunkt einem Höhepunkt im Gelände erfuhren die Sippen, dass sie sich jetzt in der Handelszentrale befinden. Nun begann ein Handelsspiel nach allen Regeln der Kunst. Um 8:00 Uhr wurde eine Spielpause eingeläutet. Nach einer kurzen Einstimmung wurde der Wanderaltar aufgebaut und wir feierten am Pfingstsonntag den Gottesdienst. Nach der heiligen Messe und einem ausgiebigem Frühstück ging das Spiel in die 2. Handelsphase über.

Nun ging es los an die aufregende Schatzsuche. Nach einem spannenden Schlusskampf mit Nass-Schwammschlacht und mit Ausbruchversuchen von Gefangenen ging das Spiel zu Ende. Kaputt aber sehr mit uns zufrieden begannen wir mit dem Abstieg und bei einer ausgiebigen Wasserschlacht konnten sich alle wieder erfrischen. Die Führung bereitete das Essen zu und wir konnten unseren Heißhunger stillen. Nach dem Abendessen hatten wir viel Spaß in der Abendrunde und nach einer kurzen Geschichte und einem Abendgebet gingen wir zu Bett.

Am Pfingstmontag war längeres Schlafen angesagt. Schließlich waren die Sippen am Sonntag lang genug auf den Beinen. Nach dem Wecken um 7:30 Uhr und einem ausgiebigen Frühstück ging es ans Aufräumen und Saubermachen. Schließlich wollten wir einen guten Eindruck bei unseren Gästen hinterlassen, die heute noch kommen sollten, um sich ein echtes Pfadfinderlager anzuschauen. Um 10:00 Uhr feierten wir gemeinsam mit unseren Gästen aus der Gemeinde die heilige Messe an unserem selbstgebauten Lageraltar mit Baldachin bei herrlichem Wetter. Nach dem Gottesdienst ging schon gleich der Kochwettstreit los. Da wurde gekocht und gerührt, was das Zeug hielt. Nach der Kostprobe der Jury konnten die Sippen ihr Festmahl selbst verspeisen. Und jetzt war endlich Gelegenheit, all die Lagerbauten auszuprobieren, Riesenrad fahren, die anderen Lagerbauten anzuschauen und probezuwohnen. Leider war die Zeit knapp und so mussten die ganzen Bauten in etwas über einer Stunde abgebaut werden.

Während der Abschlussrunde war dann die Siegerehrung. Die Spannung war groß. Mit dem siebten Platz von insgesamt elf Sippen bei unserer ersten Teilnahme an einem deutschland-weiten Wettstreit waren wir alle aber doch sehr zufrieden und kehrten müde nach Hause zurück.

Gut Pfad

Euer Stefan Seubert

siehe auch hier